Gewinnspiel der Abendzeitung mit der DB Regio Bayern
"Mein schönstes Wanderziel in Bayern“
Die Leser der Abendzeitung waren aufgerufen eine Tour-Beschreibung für ein schönes Wanderziel oder eine unentdeckte Wanderroute in Bayern einzuschicken, die man bequem mit der Bahn erreichen kann. Aus allen Einsendungen wurden fünf Gewinner gezogen, die jeweils ein Bayern-Ticket erhalten:
Tourentipp von Gerhard Kißlinger, Oberasbach
Platz 1: Gerhard Kißlinger, Oberasbach
Mit dem Pendolino von Nürnberg nach Marktredwitz und dort die Wanderung beginnen.
Vom Bahnhof in Marktredwitz wenden wir uns nach rechts und gehen durch die Unterfüh-rung, weiter auf der gegenüberliegenden Straßenseite bis zum Kreisverkehr, hier nach links in die Jean Paulstraße, die Rückertallee, Nansenstraße dann rechts ab in den Nachtigallweg nach Oberredwitz. Von hier aus führt uns der Quellenweg(schwarzes Q auf gelbem Grund) über Bad Alexandersbad zur Luisenburg. Hier verlassen wir den Quellenweg und begeben uns zum Eingang der Freilichtbühne. Wer Lust und Laune hat kann eine Führung durch das Felsenlabyrinth genießen. Wir setzen nun unsere Wanderung mit dem weiß-blau Strich fort, der uns recht am Eingang zum Labyrinth vorbei an der Bergwachthütte bergan führt. Nach einiger Zeit erreichen wir eine Forststraße. Dieser folgen wir und gehen mit der Markierung (Fränkischer Gebirgsweg) über den Kaiserfelsen, den Burgstein weiter zum Haberstein. Die Anstiege sind sehr lohnenswert, da wir durch wunderschöne Aussichten entschädigt werden. Am Kreuzungspunkt Höhenweg (weißes H auf rotem Grund) empfiehlt sich auf jeden Fall ein Abstecher zum 200 m entfernten Haberstein. Zurück zum Kreuzungspunkt setzen wir unsere Wanderung mit der Markierung H fort und erreichen nach ca. 2km Anstieg die Kösseine (939m). Bevor wir unseren Rückweg antreten können wir uns hier in der Gastwirtschaft ausgiebig stärken (Achtung Ruhetag beachten!).Von hier treten wir nun unseren Rückweg mit der Markierung (weiß-blau-weiß) über den Püttnerfelsen und den Graentzer Stein nach Marktredwitz an.
Wer etwas abkürzen möchte kann vom Bahnvorplatz auch mit einer Linie der Verkehrsgemeinschaft Fichtelgebirge nach Bad Alexandersbad fahren.
Die Länge der Strecke beträgt etwa 20-22km. Die Fahrzeiten erhalten Sie hier in unserer Reiseauskunft
Platz 2: Tourentipp von Doris Geitner, Schwabach
Auf den Spuren des Urvogels
15 Kilometer Rundwanderung von Pappenheim über Solnhofen zurück nach Pappenheim
Die Wanderung beginnt am Bahnhof und folgt den Fußweg zur Stadt (Beschilderung). Nach Überqueren der Straße, an der Rolandseiche vorbei, passiert man eine Unterführung. Dann stößt man auf eine Lindenallee, die wir entlang gehen. Linker Hand sieht man Pappenheims Burgruine aus dem Dreißigjährigen Krieg.
Ab der Deisinger Straße folgen wir dieser bis zum Neuen Schloss. Nun überquert man die Altmühlbrücke und biegt rechts in die Beckstraße ein. Nach wenigen Metern führt linker Hand ein Sack-Sträßchen zur Galluskirche. Sie ist Rest einer karolingischen Abtei, der man einen kurzen Besuch abstatten sollte. Von der Sackstraße kommend schwenken wir nach links ab wieder in die Beckstraße. Man hält sich nun an die MD-Markierung, streift linker Hand eine Malzfabrik und das Georg Nestler-Haus.
Nach kurzer Zeit wenden wir uns mit der MD-Markierung nach rechts in die Charlotte-Nestler-Straße, die den Wanderer zum Ortsausgang leitet. Wir folgen der Schotterstraße bergauf durch den Wald Richtung Zimmern. Oben am Scheitelpunkt angekommen führt der Weg gleich wieder nach Zimmern bergab. Später überquert man die Straße, die nach Bieswang führt, und nach wenigen Metern verlassen wir linker Hand die Altmühlstraße. Am Flurbereinigungsstein vorbei steigen wir leicht bergauf und erblicken dann links ein Damwildgehege. Am Ende des Zauns schwenken wir nach mit der MD-Markierung scharf rechts ab. Der Weg führt nun durch einen Wald, bis dieser sich lichtet und der Blick auf das Neubaugebiet von Solnhofen frei wird. Wir unterqueren eine Hochspannungsleitung und laufen die Siedlungsstraße geradeaus bergab, direkt zur Altmühlstraße. Diese überqueren wir und biegen in die Straße Glaubensberg ein, welche steil ins Tal führt.
Unten angekommen, schwenken wir links ab und überqueren Altmühl und Bahnlinie. Rich-tung Bahnhof weist ein Schild zum Bürgermeister-Müller-Museum, in welchen man der Faszination der Versteinerungen erliegen kann. Wenn sich jemand länger in Solnhofen aufhalten möchte, hat er die Möglichkeit, mit der Bahn nach Pappenheim zurückzufahren, ansonsten setzt er die Rundwanderung fort.
Weiter zur Wanderung: Beim Senefelder-Denkmal biegen wir in die Ferdinand-Arauner-Straße ein. Man kommt am Gasthof Alte Schule und am Friedhof vorbei, folgt an der Straße bergauf und linker Hand einen stillgelegten Steinbruch streifend. Auf diesem Teersträßchen immer geradeaus gehen, bis man rechts auf eine Ruhebank stößt. Jetzt einen Schotterweg bergab und wieder berauf gehend und an zwei Steinbrüchen, rechter Hand liegend, vorbeigehen. Dann steuern wir dem Ort Übermatzhofen zu, wo man im Ortskern rechts auf einen Wegweiser trifft. Die Markierung Nr. 10 weist uns nun die Richtung nach Pappenheim. Wir nähern uns dem Feuerwehrhaus auf der rechten Seite und verlassen dort die Straße auf einem Feldweg, der zum Wald strebt. Nach der Querung des Waldstücks gelangen wir in ein Industriegebiet von Pappenheim, wo man auf eine Hauptstraße trifft. Dort biegen wir rechts ab, passieren die Bahnunterführung, und nach wenigen Metern ist unser Ausgangspunkt Bahnhof Pappenheim wieder erreicht.
Platz 3: Tourentipp von Waltraud S., Nürnberg
Wanderung zur Burg Hohenstein
Empfehlenswert von März bis Oktober. Für Kinderwagen und Buggy geeignet.
Bahnhof Rupprechtstegen - Burg Hohenstein - Bahnhof Rupprechtstegen, die Wanderung umfasst 10 km Länge.
Um vom Bahnhof Rupprechtstegen zur Burg Hohenstein zu gelangen, folgen wir dem Wege-zeichen ROTKREUZ. (Markierung Fränkischen Albverein e. V.) Vom Bahnhof rechts über die Pegnitzbrücke. An deren Ende gleich wieder links den Fahrweg der Pegnitz entlang. Vor der Hornbachmühle wandern wir rechts den Weg empor. Ein Bächlein säumt unseren Weg. Vorbei an einem Wasserfall passieren wir die Grießmühle. Immer stetig bergauf erreichen wir das Örtchen Treufs. Hier geht es rechts die Straße ent-lang und nach 200 m, am Ortsende, links die Straße hinauf. Nach 400 m mündet ein Fuhrweg ein, in dem wir rechts einbiegen. Nach einem kurzen Anstieg gibt uns die Landschaft den Blick zur Burg Hohenstein frei. Die Burg erhebt sich 634 m über NN. Zu ihren Füssen liegt die Ortschaft Hohenstein. Sie ist die höchstgelegenste bewohnte Siedlung in Mittelfranken. Dort laden Gaststätten zum verweilen ein. Hier befindet sich auch das Wanderheim des Fränkischen Albvereins, das nach Absprache mit unserem Hausreferenten, auch für Wandergruppen längere Zeit belegbar ist. Der Rückweg erfolgt auf dem selben Wanderweg.
Tourentipp von Tina Nicola, Volkach
Dschungelpfadwanderung
Eine außergewöhnliche Wanderroute, die v.a. bei Kindern (ab ca 5 Jahren) sehr gut ankommt, ist die sog. Dschungelpfadwanderung (so nennen sie die Einheimischen). Außergewönlich deshalb weil sie für Kinder und Erwachsene etwas sehr Abenteuerhaftes hat. Auf engen Pfaden kämpft man sich durch den dichtbewaldeten Nordhang der Vogelsburg. Unterwegs sieht man Wasservögel, hört seltene Vogelarten zwitschern und begegnet nahezu keiner Menschenseele, da es sich um keinen ausgewiesenen Wanderweg handelt.Schon der Beginn der Wanderung ist etwas Besonderes. Wenn man am Bahnhof Seligenstadt b. Prosselsheim ankommt, steigt man noch in die nostalgische Mainschleifenbahn (Mai - Oktober) um,die einen an der Vogelsburg vorbei in ca. 2Omin. nach Volkach/Astheim bringt. Während dieser Fahrt erhält man schon reizvolle Einblicke in die Landschaft der Volkacher Mainschleife, die man als Autofahrer nicht zu sehen bekommt.
Startpunkt: An der Endstation in Volkach/Astheim beginnt die eigentliche Wanderung. Man läuft rechts den geteerten Weg hinunter, dann immer geradeaus. Nach ca. 400 m kommt man auf nunmehr naturbelassenen Wegen am Quittenlehrpfad vorbei und hat einen wunderschönen Blick auf die Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten. Immer weiter geradeaus läuft man links vom Main. Nach ca. 3 km, beim weißen Stein mit der Nr. 8 biegt man links in den "Dschungel" ein. Es wird richtig dunkel, und ab und zu versperrt eine Liane den Weg. Wenn man dieses Dickicht nach ca. 1,5 km wieder verlässt,kommt man an eine große Lichtung. Hier hat man zwei Alternativen:
1. Man steigt links den steilen Abhang (Photo 2) hinauf, genießt oben den den zauberhaften Blick auf die Mainschleife (auch ein prima Platz für ein Picknick) und befindet sich gleichzeitig am Endpnunkt der Wanderung: Haltestelle der MSB Escherndorf, die einen zurück nach Seligenstadt bringt. Dauer: ca. 1h 15min Länge: 5km
2. Man biegt nach rechts ab, läuft mainaufwärts und überquert mit der Fähre bei Fahr den Main (für Kinder ein weiteres Highlight) und läuft entlang des Radwegs nach Volkach/Astheim zurück. Dauer: ca. 2h 15min Länge: 11km
oder man fährt mit dem Mainschleifen-Shuttle (Bayernticket gilt)zurück nach Volkach/Astheim und dann nach Seligenstadt
Für die Wanderung gilt: festes Schuhwerk anziehen und Fahrtzeiten der Mainschleifenbahen (bzw. der Fähre und des Mainschleifen-Shuttles beachten. Ich versichere Ihnen: Das ist eine Wanderung, die Familien nicht so schnell vergessen.
Tourentipp von Albert M.
Wälder, Weiher, Schwarzachklamm
22,5 km / 5:30 Stunden
Durchwegs flache Strecke auf unbefestigten Wald- und Forstwegen
Wir beginnen unsere Tour an den Bushaltestellen des Bahnhofs Allersberg (Rothsee). Mit der Markie-rung Rotkreuz wandern wir zunächst in westlicher Richtung in den Wald und folgen dieser Markierung bis Harrlach (3,5 km). Bei Erreichen der Ortsdurchfahrtsstraße wenden wir uns auf dieser mit neuer Markierung Blaupunkt nach rechts, um am Ortsausgang hinter einem Sägewerk links auf einen Forst-weg einzuschwenken. Über Felder, dann durch lichten Wald erreichen wir mit Blaupunkt bald die ICE-Trasse Nürnberg-München und die angrenzende Autobahn A9. Beide unterqueren wir entlang des Finsterbachs und kommen so zu einem Tiergehege mit Rot- und Schwarzwild und schließlich zur Straßmühle (5,5 km / Einkehrmöglichkeit). Nachdem wir die Staatstraße 2225 überquert haben (linker Hand das Restaurant Faberhof), folgen wir weiter der Markierung Blaupunkt entlang malerischer Waldseen. Bei einem Fußballplatz kommen wir zu einer Forststraße, der wir links in nördlicher Rich-tung ansteigend folgen. Nun aufgepasst: Ca. 2 km nach der Straßmühle, zweigt Blaupunkt rechts ab. Wir aber wandern ohne Markierung so lange geradeaus weiter, bis nach etwa 20 min. ein breiter, teil-weise bewachsener Forstweg unseren Weg kreuzt. Rechts auf diesen abbiegend erreichen wir, eine rotweiße Schranke passierend, nach weiteren 20 min. Oberhembach (11 km / Einkehrmöglichkeit). Kurz nach dem Ortseintritt stoßen wir auf ein Aspaltsträßchen, auf das wir im spitzen Winkel links abzweigen. Bald tauchen wir wieder in den Wald ein und stoßen dort auf unsere neue Mark. Blau-strich. Dieser folgen wir – vorbei an der reizvoll gelegenen, sanierten Neumühle – zum Faber-Castell-Landsitz Dürrenhembach und seinen idyllischen Weihern (14 km). Wir überqueren die Kreisstraße Pyrbaum-Sperberslohe und laufen mit Blaustrich weiter zum Brückkanal (18,5 km). Hier überspannt der alte Ludwig-Donau-Main-Kanal die Schwarzach. Mit Blaukreuz gehen wir durch die Biergärten der Waldschänke Brückkanal und steigen dann rechts hinab in die an Naturdenkmälern reiche Schwarz-achklamm, zweifellos der grandiose Höhepunkt unserer Wanderung. Entlang hoher Sandsteinwände und vorbei an Karls- und Gustav-Adolf-Höhle führen uns gut ausgebaute Pfade flussaufwärts. Bei den Auwiesen unterhalb der Häuser von Ochenbruck wechselt noch einmal unsere Markierung. Mit Blau-punkt halten wir schließlich im 90°-Winkel links abzweigend auf den Ort zu, überqueren die Bundes-straße 8 und kommen über die Marienstraße zum Bahnhof (22,5 km).
Tipp: Außenbesichtigung der Schwarzenbrucker Schlösser: Petz’sches Schloss (1562 / Privatbe-sitz) und Faberschloss (1883 / heute Seniorenheim)
Tourentipp von Karla L.
Wanderung von Gasseldorf über Hummerstein - Klebfelsen - Unterleinleiter - Gasseldorf
ca. 9 km / 2:30 Stunden,
Besonders schön im Herbst und Frühjahr.
Bahnhof Gasseldorf – Ortsmitte – Gemeindehaus – der Markierung gelber Winkel folgend bergauf zum Hummerstein. Dort findet man Informationstafeln über die alte Burganlage und hat einen herrlichen Blick ins Wiesental. Dann ca. 200 Meter zurück und der Markierung senkrechter Rotstrich (auch Frankenweg) nach rechts folgen, kurz darauf beim Wegweiser Unterleinleiter nach links. Hier beginnt mit der Markierung Grünkreuz nun der steile Abstieg. Bei Wegleitung halbrechts, dann bei der Markierung Grünkreuz (schlecht sichtbar) weiter im Abstieg nach Unterleinleiter bis zur Strasse. Auf ihr in Kurven weiter abwärts, dann der Markierung Gelbstrich eben nach links folgen, am Rathaus vorbei nach links weiter mit der Markierung Gelbstrich bis zu Anfang des Aufstiegs zum Hummerstein. Von hier aus kurzer Abstieg nach Gasseldorf.
Tourentipp von Waltraud S.
Wanderung zur Burg Hohenstein
10 km. Bahnhof Rupprechtstegen - Burg Hohenstein - Bahnhof Rupprechtstegen.
Empfehlenswert von März bis Oktober. Für Kinderwagen und Buggy geeignet.
Um vom Bahnhof Rupprechtstegen zur Burg Hohenstein zu gelangen, folgen wir dem Wegezeichen Rotkreuz. (Markierung Fränkischer Albverein e. V.)
Vom Bahnhof rechts über die Pegnitzbrücke. An deren Ende gleich wieder links den Fahrweg der Pegnitz entlang. Vor der Hornbachmühle wandern wir rechts den Weg empor. Ein Bächlein säumt unseren Weg. Vorbei an einem Wasserfall passieren wir die Grießmühle. Immer stetig bergauf erreichen wir das Örtchen Treufs. Hier geht es rechts die Straße entlang und nach 200 m, am Ortsende, links die Straße hinauf. Nach 400 m mündet ein Fuhrweg ein, in dem wir rechts einbiegen. Nach einem kurzen Anstieg gibt uns die Landschaft den Blick zur Burg Hohenstein frei. Die Burg erhebt sich 634 m über NN. Zu ihren Füßen liegt die Ortschaft Hohenstein. Sie ist die höchstgelegenste bewohnte Siedlung in Mittelfranken. Dort laden Gaststätten zum verweilen ein. Hier befindet sich auch das Wanderheim des Fränkischen Albvereins, das nach Absprache mit dem Hausreferenten, auch für Wandergruppen längere Zeit belegbar ist. Der Rückweg erfolgt auf dem selben Wanderweg.