Die Deutsche Bahn und Ecosia machen gemeinsame Sache – für mehr Umweltschutz auf Reisen. Denn mit der Deutschen Bahn sind Reisende im Fernverkehr klimafreundlich mit Ökostrom unterwegs und Ecosia unterstützt Projekte im Klima- und Umweltschutz, z. B. durch Bäumepflanzen. Mit ihrer Kooperation fördern sie das Pflanzen von Stiegen im Fahrtziel Natur-Gebiete Sächsische Schweiz.
Kennen Sie die Plattform Ecosia?
Ecosia ist mehr als eine Suchmaschine.
100% der über Ecosia generierten Gewinne aus Werbeeinnahmen werden für den Klima- und Umweltschutz genutzt.
Ecosia konnte schon mehr als 250.000.000 Bäume pflanzen.
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Die erzielten Gewinne aus der Kooperation zwischen DB und Ecosia kommen neuen Stiegen in der Felswildnis der Sächsischen Schweiz zugute.
Ob in die Alpen, an die Küste oder in malerische Nationalparks wie die Sächsische Schweiz – die Anreise erfolgt entspannt und klimaschonend im ICE und IC mit 100 % Ökostrom. Vor Ort ermöglicht die Gästekarte die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Dadurch können Gäste ihre Wege in der Region ohne eigenes Auto zurücklegen und die damit verbundenen Emissionen reduzieren.
Mit Hauptsitz in Berlin ist Ecosia eine Suchmaschine, die 100 % ihrer Gewinne zur Finanzierung von Klima-Initiativen einsetzt. Gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften hat Ecosia bereits mehr als 250 Millionen Bäume in über 35 Ländern gepflanzt.
Warum beteiligt sich die DB an der Kooperation?
Die Deutsche Bahn wirbt mit der Anreise im ICE und IC 100 % Ökostrom in das Fahrziel Natur-Gebiet Sächsische Schweiz. Die zusätzlichen Einnahmen bei Ecosia kommen innerhalb der Kooperation der Sächsischen Schweiz zugute.
Welche Ergebnisse hat Ecosia bisher erzielt?
2009 gegründet: Ecosia wurde in Berlin von Christian Kroll gegründet.
B Corporation-Pionier: 2014 wurde Ecosia als erstes deutsches Unternehmen als B Corp zertifiziert.
Erneuerbare Energie: Seit 2017 betreibt Ecosia eigene Solaranlagen in Deutschland und unterstützt so die Stromwende.
Mission dauerhaft geschützt: 2018 übertrug der CEO Anteile an die Purpose Stiftung. Damit wurde ein Modell geschaffen, das einen Verkauf oder die Nutzung für persönlichen Profit dauerhaft ausschließt.
Radikale Transparenz: Ecosia veröffentlicht monatliche Finanzberichte und regelmäßige Updates zu Pflanzprojekten. Die Umsetzung der Projekte wird stetig überprüft: mit Geo-Tagging, Satelliten-Monitoring, 20-Jahres-Verträgen und lokaler Betreuung. Mehr als 70 Partnerorganisationen, Ökologinnen und Ökologen sowie Gemeinschaften sichern das langfristige Überleben der Bäume.
Europäische digitale Souveränität: 2024 gründete Ecosia mit der französischen Suchmaschine Qwant die European Search Perspective (EUSP) und machte damit einen großen Schritt in Richtung digitaler Souveränität und technologischer Unabhängigkeit für Europa. Bei EUSPs Suchindex steht Datenschutz an erster Stelle.
Lokale Projekte. Weltweit aktiv. Ob gezielter Aufbau nach Waldbränden in Portugal oder die Pflanzung von Wanderkorridoren in Uganda ist. Ecosia unterstützt weltweit Umweltschutzprojekte, immer in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den Menschen vor Ort.
Einfacher Zugang: Ecosia lässt sich in den Browser-Einstellungen ganz einfach als Standardsuchmaschine festlegen. Zusätzlich gibt es den Ecosia Browser sowie Apps für Smartphones.
Was bedeutet die Kooperation für die Nationalparkregion Sächsische Schweiz?
Die Kooperation unterstützt die Nationalparkregion genau dort, wo die staatliche Zuständigkeit und deren Finanzierungsmöglichkeiten enden.
Die Mittel werden am Pfaffenstein eingesetzt, ein markanter Tafelberg auf der westlichen Elbseite. Er ist als Naturschutzgebiet geschützt und wird aufgrund seiner Vielgestaltigkeit und seiner reichen Naturausstattung auch als "Sächsische Schweiz im Kleinen" genannt. Er liegt in der Nähe aber nicht im Nationalpark.
Eigentümer und Verwalter des Pfaffensteins ist der private Naturschutzverein "Sächsische Schweiz-Initiative". Deshalb können dringend notwendige Reparaturmaßnahmen – anders als im staatliche verwalteten Nationalpark - hier nicht mit staatlichen Mitteln finanziert werden.
Den sehr engagierten Mitgliedern ist es bisher weitgehend gelungen, die schwierige Erschließung des Berges über Leitern und Stiegen mit viel anspruchsvoller eigener Bauleistung und der Organisation von weiterem ehrenamtlichem Engagement (z.B. im Rahmen von Teambildung für Firmen wie SAP und Globetrotter) aufrecht zu erhalten. Bei der Reparatur von Eisengeländern und -stiegen stoßen sie allerdings an die Grenzen des für sie leistbaren. Hier müssen Fachfirmen beauftragt und deren Leistung finanziert werden.
Hierfür sind die in Aussicht gestellten Spenden äußerst hilfreich und willkommen. Denn auch die zuständige Kommune kann aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht unterstützen.
Die eisernen Stiegen sind die entscheidende touristische Infrastruktur, über die die Besucher das steile Felsmassiv erklimmen können. Sie sind aber auch naturschutzfachlich essenziell. Wenn die Stiegen durch Korrosion nicht mehr nutzbar sind, bahnen sich Besucher eigene Wege über die steilen Hänge und verursachen dort Erosion und Zerstörung an den Felsen und Bäumen im Naturschutzgebiet.
Der Pfaffenstein ist mit der regelmäßig und auch am Wochenende verkehrenden Wanderbus "Steinelinie" direkt an den internationalen Nationalparkbahnhof Bad Schandau sowie 2 weiteren S-Bahnhöfen und 3 Elbfähren des Verkehrsverbundes angebunden.